Montag, 14. Dezember 2009

Eil- und Erfolgsmeldung

Beim durchblättern der News heute morgen, stieß ich auf ein zunächst als unbedeutend erscheinende Nachricht, versteckt zwischen hunderten anderen. Es wurden Fälle von Ziegen-Fieber bekannt. Jetzt kommts:
Es gibt schon 6 Tode in den Niederlanden. Fällt was auf? Genau es ist schon wieder gleich nebenan... Eine unmittelbare Bedrohung!
Noch was? Genau, es ist schon wieder eins dieser typischen Tiere beteiligt. (Ich erkenne da ein Muster: Kuh, Schaf, Vogel, Schwein und Ziege - als nächstes sind Esel oder Fische dran!)
Und warum das eine Erfolgsmeldung sein soll? Ganz einfach: Solche animalischen Seuchen treten immer alleine auf (das hat marketingtechnische Gründe), was wiederum heißt, dass wir die tragische Schweinegrippe noch vor ihrem Ausbruch und ganz ohne Impfung überstanden haben. Ich brauchte zu ihrer Lebzeit noch nicht einmal einen Blogeintrag über sie verfassen! Toll! Jetzt kann ich mich in alles Ruhe wieder dem Matheunterricht zu wenden. Für heute bin ich dem Tod schon wieder von der Schippe gesprungen... und auch beim Ziegen-Fieber habe ich ein gutes Gefühl.

Hier der Link dazu!

Freitag, 11. Dezember 2009

Interessantes Marketing


Montag, 7. Dezember 2009

Ausprobiert: Mobile Blogging

Heute treffen gleich 3 ungünstige Faktoren aufeinander:
1. Ich habe wieso häufig enorme Langeweile.
2. Ich habe seit neustem eine Flatrate für mein Handy.
3. Es findet absolut sinnbefreiter Unterricht statt (siehe vorangegangener Eintrag) und es stört anscheinend auch ich, wenn ich hier tippe...
Das führt dazu, dass ich versuche meine Zeit irgendwie sinnvoll zu nutzen. Sinnvoll empfinde ich gerade mal die Bloggerfunktion auf meinen Handy zu testen. Bloggen kann ich ja erstmal (wie man unschwer erkennen kann) und es geht sogar recht fix von der Hand. Ein wirklich großes Problem ist allerdings die fehlende Möglichkeit der Formatierung und des einfachen Zeilensprungs. Dazu kommt der durch das Handy bedingte Nachteil von nur etwa 10 sichtbaren Wörtern während des Tippens. Das alles führt zu einer wirklich grausamen Unübersichtlichkeit. Ich weiß jetzt schon nicht mehr genau, was ich am Anfang geschrieben habe. Und der Leser muss das Ganze dann auch noch als fortlaufenden Text lesen... In meinen Augen ist das für das Bloggen absolut praxisuntauglich. Verfasst man allerdings nur ganz kurze, twitterartige Mitteilungen, dann kann durchaus seinen Gefallen am mobilen Blogging finden. Und da ich gerade mal aufpassen musste und durch Tipppause vollkommen den Faden verloren habe, höre ich jetzt auf!

(So - ich habe nachträglich noch ein paar Zeilensprünge eingefügt und den Titel in den Body verschoben - ich hatte aus Versehen in den Titel gebloggt. Zur Hard- und Software: LG KU990 mit Opera Mini 5)

Aufmerksamkeiten aus den Unterricht

Neulich... Gerade eben im Deutschunterricht:
Wird eine Begründung nur einfach genannt, ist es nur eine Behauptung - keine Begründung, auch wenn es eine Begründung ist.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Ich bin SCHULD!

Ich war vor geraumer Zeit in München zur Wahl des Jugendwort des Jahres - eine Veranstaltung des Verlags Langenscheidt. Ich will hier jetzt nicht nocheinmal alles zu Protokoll geben - da gibt es wesentlich bessere Artikel:
siehe hier
hier 
und auch hier

Mir geht es um den Konflikt, den plötzlich DAS neue Jugendwort des Jahres auslöst: "HARTZEN" (rummgammeln; sinnlos abhängen). Ich wurde heute schon per Mail persönlich für diese Wahl angegriffen, in Foren und Kommentarfelder wird heftig über die Unfähigkeit der Jury diskutiert und ich finde es weiterhin als äußerst gute Wahl... und das nicht nur, weil ich da nicht ganz unbeteiligt dran war.

Zu erst kommt immer der Vorwurf, dass es sich da um eine Verwechslung handelt und eigentlich "harzen", sprich "kiffen" gemeint ist - Nein, ist es nicht! Der Unterschied war der Jury und dem Einsender durchaus bewusst.

Zweiter Diskussions-Hauptschwerpunkt - "hartzen" sei nicht wirklich ein Jugendsprach(!)wort. Es mag stimmen, dass nicht in aller Jugend Munde ist, aber es ist definitiv im Sprachgebrauch von Jugendlichen - so oder in abgewandelter Form.
Bei der Wahl des Jugendwortes geht es in erster Linie nicht darum, dass am häufigsten benutzte Jugendwort zu finden - denn da würde man wohl jedes Jahr bei "cool"oder ähnlichen Vertretern landen. Es geht viel mehr darum ein von Jugendlichen geschöpftes, kreatives und beschreibendes Wort zu finden. Schließlich ist der Wettbewerb in erster Linie Werbung für den Verlag und in zweiter Linie Unterhaltung - und irgendwann am Ende steht dann auch beobachtende Gesichtspunkt.

Zum Wort an sich und warum es mir gefällt - "hartzen" war von Anfang das einzigste Verb und somit wesentlich flexibler einzusetzen, als etwa der Gewinner des letzten Jahres: "Gammelfleischparty". Hartzen kann man beugen, mit Vorsilben versehen und in mehreren Formen substantivieren. Dazu kommt die Sprachmelodie - es lässt sich wirklich natürlich sprechen. (Das kann durchaus an der nahen Verwandschaft zu "harzen" liegen). Des weiteren klingt es auch wirklich so hart, wie es kritisch gemeint ist - hartzen ist nichts positiven - das bemerkt man schon beim ersten Hören oder Sprechen. Der Zweck wird also wirklich voll und ganz erfüllt.

Sehr wichtig war natürlich auch der Punkt, dass das Siegerwort zum Nachdenken anregt und/oder provoziert... und das ist ganz eindeutig geglückt!

Montag, 30. November 2009

Meins - alles Meins

Ich bin zwar kein großer Stöckchenfan, aber bei dem hab ich schon meine Freude gehabt - interessieren wird's keinen, das Aufschreiben alleine macht allerdings schon glücklich!

Es geht darum, zehn Dinge zu nennen, die ich spontan, ohne Geld- und Zeitnot machen würde/wöllte whatsoever. Gefangen habe ich die Wünschelrute offiziell bei Hasselhoff:


1. Umziehen...


2. ...in ein Haus (renovierte Altbauvilla in Dresden) oder eine Eigentumswohnung (ebenfalls renoviert und altgebaut).


3. Die Bar ausstatten.


4. Endlich die noch ausstehende Prüfung für meinen Führerschein machen.


5. Bekannte aus aller Welt besuchen und mit allen eine Feier feiern.


6. China angucken :D


7. Schulden abbezahlen


8. Mal ordentlich meinen Blog aufarbeiten und endlich das Buch drucken.


9. Glücklich zweisam bleiben!

Donnerstag, 19. November 2009

Piep - piep - piep

Hin und wieder und ziemlich häufig kümmere ich mich ja um die besten Freunde des Menschen (Hund ist out...) im Bekannten-, Verwandten- und Bekannten-Bekanntenkreis. Ganz oft geht das angenehm reibungslos und einfach von der Hand.
Dann gibt es aber auch Ausnahmen - dummerweise stellen die Rechner meiner Mama immer wieder genau diese Ausnahme dar. Nachdem der erste Rechner (Mein allererster eigener PC - gekauft vom Jugendweihegeld) einfach aufgehört hatte zu atmen, hat es tatsächlich ein neuer (Billig-)Computer in den Haushalt geschafft, der wohl aber nie so richtig glücklich geworden ist und am Spar-Kummer dann vor einigen Wochen zum Erliegen kam. Also flux neue Teile bestellt: ein ASRock P43DE als Grundlage, ein Celeron Dual-Core E3200 als Pumpe und eine ATI HD4350 als i-Tüpfelchen - fertig! Angeschlossen war das ganze schnell und dann ging es auch schon los: oder eben auch nicht - das Motherboard hat, wie alle neueren nur ein IDE-Anschluss - sprich 2 ältere Laufwerke sind möglich - dumm nur wenn man 4 hat und vorher nicht weiter drüber nachdenkt. Und der alte Arbeitsspeicher wollte natürlich auch nicht passen. :-/ Also einmal einen 1GB-DDR2-Riegel von Corsair und einen IDE-Controller nachbestellt.
Und dann ging es endlich wirklich los. Alte Technik raus, neue rein, alles verkabelt, eingeschalten und piep-piep-piep und schon war alles wieder aus.
Um es hier einmal abzukürzen - das mitgelieferte IDE-Kabel des Motherboards hatte einen Kabelbruch, weswegen der Rechner innerhalb der nächsten 2 Tage mehrfach startete und mehrfach beim Booten neustartete - ohne erkennbares Muster.

Naja - jetzt läuft er. Für Mamas Ausflüge ins Netz und Bilderspielereien unter Win7 reicht die Konfiguration wunderbar. Lediglich die etwas umständliche Verkabelung durch den Controller ist sub-optimal, aber ertragbar.